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Biopolymere im Rennwagen

26. Verschiedene technische Bauteile aus biobasiertem Werkstoff

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Mehr Ansichten:
  • 1. Konfiguration des Extruders zum Compoundieren (Mischen) der Biowerkstoffe
  • 2. Befüllen des Extruders mit Bio-Rohmaterialen, verschiedenen Additiven, Farben und je nach gewünschtem Werkstoff mit Biofasern
  • 3. Compoundierte Kunststoffschmelze tritt aus dem Extruder in Strängen aus
  • 4. Etwa 200 °C heiße Stränge des Biowerkstoffes
  • 5. Nach der Abkühlung werden die Stränge zu Granulat zerkleinert
  • 6. Jeder Werkstoff benötigt für die Compoundierung eine abgestimmte Konfiguration. Hierfür kann der Dorn im Extruder mit verschiedenen sog. Schneckenlementen bestückt werden
  • 7. Befüllen der Spritzgussmaschine mit dem hergestellten Biogranulat
  • 8. Die Spritzgussmaschine gibt dem Granulat innerhalb kürzester Zeit (ca. alle 20 Sekunden ein Bauteil) die gewünschte Form, wie z. B. hier abgebildet ein genormter Prüfkörper (Zugstab) für die Charakterisierung des neu entwickelten Werkstoffes
  • 9. Die Spritzgussmaschine ermöglicht fast alle erdenklichen Geometrien, z. B. abgebildet ein Prüfkörper zu Untersuchung der Narbungsfähigkeit des Materials (=Lederimitat)
  • 10. Spritzgussmaschine des IfBB mit 160 Tonnen Schließkraft und Einspritzdrücken von bis 1800 bar
  • 11. Untersuchung des entwickelten Biowerkstoffes mittels Rasterelektronenmikroskop mit dem Fokus auf der Verbindung zwischen Kunststoff und Biofasern
  • 12. Zur Vorbereitung auf die Untersuchung mittels Rasterelektronenmikroskop muss die Probe des Biowerkstoffes mittels Sputtern (Kathodenzerstäubung) Leitfähig gemacht werden
  • 13. Zugprüfmaschine zur Ermittlung der Festigkeit und des E-Moduls der neu entwickelten Materialien an den Prüfkörpern (Zugstab)
  • 14. Versagen des Werkstoffes durch Bruch nach statischer Zugbelastung
  • 15. Heiztischmikroskop zur Untersuchung des Schmelzvorganges des entwickleten Biomaterials als wichtige Kenngröße
  • 16. Test der Wärmeformbeständigkeit (HDT) des entwickelten Biomaterials an präparierten Prüfkörpern (Zugstäben)
  • 17. Die Proben werden im Ölbad bis zur Ihrer Erweichung erhitzt
  • Schlagartige Belastung der Materialien gleichzeitig mit Zug und Druck mittels Schlagzähigkeitstest
  • 19. Befüllen des Hochdruck-Kapillar-Rheometers mit Granulat
  • 20. Nach Aufschmelzen des Granulates kann mit dem  Hochdruck-Kapillar-Rheometer der entwickelte Biowerkstoff hinsichtlich seiner rheologischen und thermischen Eigenschaften charakterisiert werden
  • 21. Maisstärke als Ausgangsrohstoff für die Produktion von Biokunststoff (z. B. PLA)
  • 22. Verschiedene unmodifizierte Materialien (PP, Bio-PA und PLA-Granulat) vor der Compoundierung
  • 23. Verschieden Faserarten und  -größen vor der Compoundierung
  • 24. Verschiedene Compounds
  • 25. Zugstäbe aus den Compounds
  • 26. Verschiedene technische Bauteile aus biobasiertem Werkstoff
  • 27. Pkw-Innenverkleidung aus biobasiertem Werkstoff
Wissenschaftler aus Hannover setzen auf die extremen Belastungen im Rennsport, um Biopolymere reif für die Serienproduktion zu machen – und das nicht nur in der Automobilindustrie
Medium:
Pressepaket
Autor/en:
FNR
Herausgeber:
FNR
Erstveröffentlichung:
2012
Artikelnummer:
593
 

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