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Neue Energiepflanzen: Wildpflanzenmischung im ersten Standjahr

Sonnenblumen und Malven als Teil einer mehrjährigen Wildpflanzenmischung für Biogas im 1. Standjahr.

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  • Sonnenblumen und Malven als Teil einer mehrjährigen Wildpflanzenmischung für Biogas im 1. Standjahr.
  • Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Forschungsstelle Nachhaltige Biogaserzeugung, Kristian Krell bei der Bonitur einer mehrjährigen Wildpflanzenmischung für Biogas im 1. Standjahr.
  • Mehrjährige Wildpflanzenmischungen bieten Lebensraum für Insekten, Vögel und wildlebende Säugetiere. Die lange Blüte bis in den Herbst ist für Honigbienen attraktiv, denen übliche Agrarlandschaften ab der 2. Jahreshälfte nicht mehr viel bieten.
  • In dieser Biogas-Wildpflanzenmischung dominieren im 1. Standjahr die einjährigen Sonnenblumen und Malven, sowie ferner Echter Buchweizen, Weißer Steinklee  und Gemeiner Beifuß. Ab dem 2. Jahr bestimmen Gewöhnlicher Natternkopf und Rainfarn das Bild.
  • Bonitur einer mehrjährigen Wildpflanzenmischung für Biogas im 1. Standjahr. Im 1. Jahr dominieren in dieser Mischung die einjährigen Sonnenblumen und Malven.
  • Mehrjährige Wildpflanzenmischung für Biogas im 1. Standjahr. Rechts dahinter Mais, die heute noch dominierende Biogaskultur.
  • Mehrjährige Wildpflanzenmischung für Biogas im 1. Standjahr. Im 1. Jahr dominieren in dieser Mischung die einjährigen Sonnenblumen und Malven.
  • Mehrjährige Wildpflanzenmischung für Biogas im 1. Standjahr. Im 1. Jahr dominieren die einjährigen Sonnenblumen und Malven, ab dem 2. Jahr werden es Gewöhnlicher Natternkopf und Rainfarn sein.
  • Neues Landschaftsbild: Mehrjährige Wildpflanzenmischung für Biogas im 1. Standjahr.

Im Rahmen des vom BMELV über die FNR geförderten Projektes "Optimierte Energiepflanzen-Anbausysteme zur nachhaltigen Biogaserzeugung - Upscaling der FuE-Ergebnisse zu neuen Kulturen und deren Implementierung" (FKZ 22017511) werden erstmals neue Energiepflanzen für die Biogasproduktion großflächig - auf insgesamt 400 Hektar - angebaut und unter Praxisbedingungen wissenschaftlich überprüft.

Dazu baut die Ruhe Agrar GmbH in ihren vier landwirtschaftlichen Betrieben in Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern Arten an, die sich in Parzellenversuchen bereits als vielversprechend erwiesen: Sorghumhirse, Wickroggen (beide einjährig), Durchwachsene Silphie, Ungarisches Energiegras (Szarvasi), zwei verschiedene Wildpflanzenmischungen (alle mehrjährig) sowie eine Fruchtfolge aus dem ebenfalls vom BMELV geförderten Energiepflanzenprojekt „EVA". Die in den Versuchen geerntete Biomasse wird in den betriebseigenen Biogas-Anlagen vergoren. Eine genaue Bestimmung des Gasertrags der neuen Kulturen ist durch eine separate Vergärung möglich. Die Forschungsstelle Nachhaltige Biogaserzeugung der Universität Osnabrück führt die wissenschaftliche Begleitforschung durch.
Am 27. und 28. August 2012 entstanden Fotos von einem der beiden Wildpflanzenbestände auf der Versuchsfläche „Fürstenhagen“ in der Gemeinde  Nordwestuckermark in Brandenburg.

Die Bilder stehen unter der Quellenangabe „FNR/F. Sonntag“ für redaktionelle Zwecke frei zur Verfügung.

Herausgeber:
FNR
Erscheinungsjahr:
2012
Artikelnummer:
599
 

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